Schweden — Kungsleden — Eine Wanderung durch vier Jahreszeiten

Schon länger schwebte mir der Kungsleden im Kopf herum. Bereits damals, als ich in Norrköping studierte, wollte ich hoch ins schwedische Lappland fahren und diese wunderbare Wanderung machen. Zu der Zeit waren mir die Dimension dieses Landes überhaupt noch nicht bewusst. Aber Träume sind ja da, um sie sich zu erfüllen. Nach dem West Highland Way sollte dies nun unser zweiter Fernwanderweg werden. Wir ließen Justus für eine Woche auf dem Parkplatz stehen und gingen mit schwerem Gepäck los, ab in die Wildnis. Dafür hatten wir ja auch unsere Wanderrucksäcke extra genommen.

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Short Facts

  • Zeitraum: 26. Juni – 2. Juli 2018
  • Dauer: 7 Tage
  • Entfernung: 106 km

1. Tag

  • Gewandert: 17 km
  • Weg: Abisko – Abiskojaure

Um 8:15 Uhr starteten wir und schritten durch das hölzerne Tor. Das Wetter sah zu der Zeit einigermaßen vielversprechend aus. Mal schauen wie unsere Körper auf eine mehrtägige Wanderung reagieren. Leider sitzen die Rücksäcke noch nicht so richtig. Jana sollte später auch ein wenig Rückenschmerzen bekommen. Wir hatten uns vor der Abfahrt aus Deutschland entschieden, meinen großen Rucksack (75 l) und einen kleineren Tagesrucksack (26 l) mitzunehmen. Zum einen dachte ich, ich könnte schon einiges an Gewicht mehr tragen, und zum anderen wollten wir den Platz für andere Sachen einsparen. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Rucksack tut es gut endlich wieder voll gepackt durch beinahe unberührte Natur zu gehen. Es ist schon etwas ganz anderes die Welt so kennenzulernen, als mit einem Bus über Straßen und Waldwege zu fahren.

Der erste Abschnitt führt uns durch einen schönen Birkenwald, etwas unspektakulär, aber das wird sich schon noch ändern. Zum Reinkommen ist der Weg ziemlich gut für uns. Wir laufen immer schön am Wasser entlang. Wir entscheiden uns, die Rucksäcke dann doch zu tauschen. Ich den Großen und Jana den Kleinen. So ergibt es mehr Sinn und beide sind froh darüber.

Wir wussten ja, dass man überall und umsonst (außer in Nationalparks) zelten darf. Es gilt das „allemansrätten”, in Deutsch „Jedermannsrecht”. Dennoch fragten wir bei der ersten Übernachtungshütte wie teuer es ist hier zu zelten. Wir sind über den Preis sehr überrascht: 30 Euro. Meine Güte! Nur um das Zelt aufzustellen? OK, es gibt auch eine Sauna, aber komm schon, das ist viel zu teuer. So liefen wir ca. 3 km weiter, heraus aus dem Nationalpark und zelteten dort.

Bei den meisten Hütten gibt es wenig bis keinen Strom und auch keine Heizung. Man muss sich das Holz für den Ofen selber schlagen. Was zuerst mühsam aussieht, finde ich ziemlich urig und sehr natürlich. Es herrschte ein bisschen Meinungsverschiedenheit über den ersten Schlafplatz. Ja ja, auch hier müssen wir uns erst einmal wieder einspielen. Das Aufbauen des Zeltes geschah dann aber wie von alleine, wie damals in Schottland. Hier merkten wir: doch ein gutes Team!

Es ist so gemütlich im Zelt und eine herrliche Abwechslung zum Vanlife. Wir sind beide so zufrieden und fühlen uns pudelwohl, wieder diese Art der Reduzierung zu spüren. Trotz dieser Euphorie wird uns der Luxus vom Justus schlagartig bewusst.

Am Abend dann ein phänomenaler Moment wie es ihn nur selten gibt. Wir sahen den hellsten Regenbogen überhaupt. Er verlief beinahe über unserem Zelt und wir dachten, wir könnten ihn berühren. Natürlich war er weiter weg, aber es war ein magischer Moment. Und dann kam auch noch ein Zweiter dazu. Mit diesem Bild gingen wir dann schlafen.

2. Tag

  • Gewandert: 19 km
  • Weg: Abiskojaure – Alesjaure

Die Nacht war kalt und hart. Mein Schlafsack ist nicht mehr der Beste und unsere Körper müssen sich auch erstmal wieder an die Isomatten gewöhnen. Der Zeltabbau fand nicht im Regen statt. Gottseidank.

Das Wasser auf dem Kungsleden ist so rein und klar, dass man es überall trinken kann. Als Sicherheit hatte ich trotzdem die Silberionen dabei – die wir später aber gar nicht mehr benutzten. Wir füllten im Fluss unsere Flaschen auf und putzten Zähne. Ab jetzt gab es keine Bäume mehr. Die Wanderung an diesem Tag begann um 10:22 Uhr.

Die Rückenschmerzen sind leider noch nicht ganz weg. Ich verstehe es nicht, da dieser Rucksack mich doch ca. 150 km durch Schottland gebracht hatte. Na ja, es sind drei Jahre her und ich bin bereits 33 Jahre alt, aber so weh tun darf das doch nicht. Verdammt.

Der Anstieg war nicht so steil wie erwartet. Der Weg wird auch zusehends voller, obwohl es erst der Beginn der Wandersaison ist. Wir sehen unsere ersten Rentiere am Wegesrand. Jana freut sich sehr darüber und auch ich habe die täglichen Begleiter lieb gewonnen.

Gegen Ende müssen wir, wie wahre Abenteurer, einen Fluss überqueren. Natürlich barfuß. Das Wasser ist arschkalt. Unser zweiter Zeltplatz liegt direkt am Wasser: windgeschützt und hinter Büschen. Die Rentiere bewachen unseren Schlaf und stehen ein paar Meter von unserem Zelt entfernt. Dann beginnt es auch zu regnen. Richtig gutes Timing.

3. Tag

  • Gewandert: 15 km
  • Weg: Alesjaure – Tjäktja

Wir wachen ziemlich früh auf und wollen den Tag in seinen vollen Zügen nutzen. Die Mücken machen das Abbauen des Zeltes zu einem Spießrutenlauf.

Bei der Hütte „Alesjaurestugorna” kaufen wir noch Kekse und Nutella. Ein bisschen Urlaub will man ja auch noch haben. Grundsätzlich kann man sich beinahe an jeder Hütte mit dem nötigsten Proviant eindecken. Wir hatten am Anfang unsere Tour eigentlich so geplant, dass wir nichts mehr einkaufen müssen. Leider brauchten wir dann am Ende doch noch ein paar Kleinigkeiten.

Das Wetter ist fabelhaft und richtig warm (ca. 13 Grad). Während des Weges blicken wir auf hohe Berge mit Puderzucker auf den Spitzen und neben uns plätschert der Fluss vorbei. Kann es noch etwas Schöneres geben? Die Mittagspause verbringen wir am Fluss und genießen die Sonnenstrahlen. Es gibt Suppe, baby.

Das letzte Stück war etwas steiler, mit vereinzelten Schneefeldern. Schon wieder? Und wir dachten wir würden im Juni nun endlich davor verschont bleiben. Im Mai hatten wir uns bereits in diesem Artikel durch Meter hohen Schnee gekämpft. Hier ist es aber überschaubar. Dennoch ist es nicht so leicht darauf zu laufen. An der Zielhütte, mit Hängebrücke verbunden, war der Fluss noch mit ganz viel Schnee umgeben. Wir zelten etwas erhöht in einem Steinfeld. Eigentlich ist es ganz schön kalt (ca. 3 Grad), aber wir haben es sehr warm und Jana einen roten Kopf. Zum Schutz lege ich noch Steine um das Zelt herum, damit der Wind nicht so stark durchbläst.

4. Tag

  • Gewandert: 12 km
  • Weg: Tjäktja – Sälka

Heute stand uns der Pass bevor. Der höchste Punkt unserer Wanderung (1140 m). Der erste Teil des Weges ist karg wie eine Mondlandschaft. Nun sollte der steile Anstieg kommen. Dieser war erstaunlicherweise ein Klacks und war gar nicht so schlimm wie es im Höhenprofil dargestellt wurde. Wir sind froh darüber und denken nicht mehr darüber nach. Es gibt eine kleine Pause in der Schutzhütte. Wir schauen hinaus und sind fasziniert, wie viel Schnee hier oben noch liegt. Es ist ziemlich kalt, sodass wir auch unsere Daunenjacken anziehen müssen. Aus heiterem Himmel beginnt es plötzlich zu schneien. Ich fasse es einfach nicht. Gestern war es doch noch so sonnig gewesen? Am Ende wird uns die Wanderung das gesamte Spektrum offenbaren, was eine gute Wanderung ausmacht: Wolken, Wind, Kälte, Regen, Schnee, strahlende Sonne und Hitze mit über 30 Grad.

Der Blick vom Pass auf das Tal ist bemerkenswert. Diese Weite und der Fluss mit seiner Moos- und Graslandschaft sind atemberaubend. Der weitere Weg ist sehr steinig, ziemlich nervig. Ich fluche ab und zu.

In der nächsten Wanderhütte erfahre ich, dass Deutschland aus der WM ausgeschieden ist. Was? Na ja, die Anzeichen standen nun wirklich nicht gut. Das surreale an der ganzen Sache ist: ich hatte das Ergebnis zwei Tage zuvor geträumt.

Wir kauften ein wenig mehr Proviant und ein Bier. Ich wollte die höchste Stelle und die Hälfte des Weges feiern. Wir zelteten ein wenig Abseits der Hütte. An diesem Abend bläst der Wind ganz schön stark über das Zelt und das, obwohl wir uns beim Aufstellen doch so viel Mühe gegeben haben. Jana kommt mit einer Geheimmission von der Hütte zurück: vom Hüttenwart bekommen wir einen Brief übergeben, den wir dem anderen Hüttenwart in Singi übergeben sollen. Jetzt dürfen wir auf keinen Fall scheitern! Niemals. Wir fühlen uns ein wenig wie die „Drei Fragezeichen”. 😉

5. Tag

  • Gewandert: 15 km + 6 km (Jana)
  • Wege: Sälka – 9 km vor der Kebnekaise Fjällstation

Ich habe heute Morgen besonders gute Laune. Ich habe ganze drei Stunden wach gelegen. Bei diesen Temperaturen in der Nacht friert es einen ständig und man muss teilweise alles anziehen, was man dabei hat: T-Shirt, Skiunterwäsche, zwei Paar Socken, Fleece und Daunenjacke. Und dann diese ständige Helligkeit. Nachts wird es einfach nicht dunkel. Im Zelt ist es noch schlimmer als im Justus. Da kann man zumindest die Fenster einigermaßen verdunkeln.

Jana kann diese schlechte Laune manchmal gar nicht verstehen. Wir wandern daher ein paar Kilometer getrennt. So bekommt jeder seinen Abstand, den er braucht. Auch wieder eine Erkenntnis, die man über die ganze Zeit lernt: sich und seinen Gefühlen Zeit geben! Bei der ersten Pause bessert sich die Lage dann aber wieder. Ich bin ziemlich froh darüber. So langsam kommt auch die Sonne raus. In der Schutzhütte treffen wir einen Belgier. Er ist gestern 40 km gelaufen. So ein verrückter Typ.

An einem Wegkreuz sind wir sehr überrascht. Die nächste Hütte und der weitere Weg stimmen nicht überein. Wir sind uns so sicher, dass wir in diesem Fall nicht unsere Karte zücken und den Verlauf des Weges verfolgen. Anscheinend müssen wir gar nicht zur Singi Hütte laufen, sondern können direkt zur Kebnekaise Fjällstation wandern. Der “wahre” Kungsleden würde ja hier noch nicht abbiegen, sondern weiter Richtung Süden verlaufen. Dummerweise haben wir noch den Brief des Hüttenwarts dabei. Wir diskutieren und Jana vollzieht die Geheimmission alleine, ohne Rucksack. Sie läuft drei Kilometer hin und drei Kilometer wieder zurück. Während Jana den Brief abgibt, warte ich an der Kreuzung. Ich habe ein wenig Gewissensbisse sie alleine gehen zu lassen. Aber Jana wollte es einfach durchziehen und fand es in Ordnung so.

Danach gab es einen knackigen Anstieg Richtung Kebnekaise Fjällstation, mit strahlender Sonne und blauem Himmel. Die Landschaft veränderte sich auf diesem Teil des Weges erneut. Es fühlte sich wie eine richtig felsige Steppe an. Wir entschieden uns sehr schnell für heute Schluss zu machen und fanden nach ein paar Sichtungen einen guten, windgeschützten Platz. Das Zelt aufbauen war heute sehr beschwerlich. Wir entspannen bei Tortellini mit Pesto in der Sonne. Im Schatten hat es aber dennoch nur 9 Grad.

Im Zelt merkten wir dann, dass wir eine andere Route gelaufen sind, als wir dachten. Eine Abkürzung. War aber auch verwirrend ausgeschildert. Wenn ihr die Wanderung auch machen solltet denkt an diesen Punkt oder schreibt mir kurz eine Nachricht.

6. Tag

  • Gewandert: 13 km
  • Weg: 9 km vor der Kebnekaise Fjällstation – kurz nach der Kebnekaise Fjällstation

Wir stehen sehr energetisch auf und können sogar draußen frühstücken. Den ganzen Tag gibt es Sonne pur. Es wird richtig heiß, fast zu heiß. Wir gehen durch ein weites Tal mit schöner Graslandschaft. Die Wanderer, die uns entgegenkommen, wollen alle wissen, wo es nach Singi geht. Das ist etwas verwunderlich, denn es gibt nur den einen Weg hinter uns. Als wir seit längerem wieder den ersten Baum sehen, freuen wir uns und sind richtig aus dem Häuschen. Vor uns tut sich ein wunderschöner, hügeliger Birkenwald auf. Ich bin irgendwie davon fasziniert.

Die Kebnekaise Fjällstation ist die größte Hütte auf dem Wanderweg. Es gibt sogar Strom, Wasser und Internet im Überfluss. Wir kaufen zum letzten Mal Pesto und zwei Brötchen. Welch ein Upgrade für unsere Suppe, die wir 50 m hinter der Station im Wald zu uns nehmen dürfen. Im Wald sind überall Zelte zu sehen und es fühlt sich wie ein kleines Dorf an. Die Hitze macht uns langsam ziemlich zu schaffen. Wir müssen uns einen Nacken- und Kopfschutz basteln. Sieht extrem lustig aus wie wir mit unseren Turbanen durch die Hitze wandern, während uns joggende Schweden mit Headset entgegenkommen!

Nach ein paar Kilometern “geben wir auf” und suchen uns ein tolles Nachtquartier. Es ist schön schattig und das Zelt steht besser denn je. Wir hängen in den Bäumen unsere Kleider auf, essen unglaubliche 650 g Nudeln und machen ein erholsames Mittagsschläfchen. Mein Nacken ist extrem rot und auch unsere Nasen sind rot mit weißen Streifen von der Brille.

7. Tag

  • Gewandert: 15 km
  • Weg: kurz nach der Kebnekaise Fjällstation – Nikkaluokta – Abisko Touriststation

Als wir aufwachen sind es 42 Grad im Zelt. Oh mein Gott! Wir reißen uns die Kleider vom Leib. Wie verrückt, in der Nacht hatten wir noch ein wenig gefroren. Ich musste das Frühstück abseits des Zelts aufbauen, da sich im Zelt die Moskitos an den Wänden tummeln.

Neben uns zelteten Vera und Volker aus Würzburg. Nach einem netten Plausch geht es heut früher los als sonst. Wir werden heute durch knapp 30 Grad wandern, was wir erst später erfahren. Die Sonne brennt erbarmungslos und macht uns ziemlich zu schaffen. Die letzte Etappe können wir leider gar nicht genießen, da wir einfach nur ankommen wollen. Auf dem letzten Drittel gibt es einen See mit Bootsfahrten für Wanderer und ein Restaurant, wir kochen beim Anleger im Schatten und können es nicht fassen, dass Wanderer das Boot benutzen. Unser Gas reicht fast exakt bis zur heutigen letzten Mahlzeit.

Das Ende, Nikkaluokta, besteht nur aus ein paar Häuschen und einem Wanderheim. Ich dachte, es wäre ein wenig größer. Zur Feier des Tages gibt es eine Zimtrolle und eine Limo. Wir treffen Vera und Volker und verstehen uns gut mit ihnen.

Dann wollen wir nach Kiruna trampen. So was muss einfach sein und macht ja auch Spaß. Wir warteten ca. 45 Minuten und fünf Autos lang bis uns ein junges belgisches Pärchen mitnimmt. In Kiruna hatten wir zunächst einen eher schlechten Platz zum trampen, ehe wir am zweiten Platz sofort mitgenommen wurden. Es war ein alter Mann, geschätzte 80 Jahre alt. Er wohnt seit 32 Jahren in Abisko und pendelt jeden Tag, er geht gerne fischen und jagen. Er fährt ein wenig kurvenreich und hält ab und zu nicht richtig die Spur. Wir kommen trotzdem heil an.

In Abisko gehen wir noch schnell einkaufen und dann nochmals anderthalb Kilometer zu Fuß bis „nach Hause”. Es fühlt sich gut an unseren Justus als „zu Hause″ zu empfinden. Und es stimmt, ohne ihn würde uns was fehlen. Danach gibt es eine extrem lange und extrem teure Dusche in der Touriststation. Beachtliche 5 Euro pro Person müssen wir dafür bezahlen. Aber mit Sauna, die lassen wir uns auf gar keinen Fall entgehen. Nach der Dusche fühlen wir uns wie neu geboren. Entspannt sitzen wir in unseren Campingstühlen und genießen bei Essen und Bier die letzten Sonnenstrahlen. Wir schlafen schnell und gemütlich ein.

Ein kleines Resümee: Was hat uns diese Wanderung denn eigentlich gezeigt? Muss man das unbedingt machen, wenn man mit einem Bus unterwegs ist?

Es liegt auf der Hand. Beides sind unterschiedliche Arten die Welt zu betrachten. Mit einem Zelt durch die Natur zu streifen bringt einem die Natur näher. Es entstehen feinere Eindrücke. Der Bus schenkt einem jedoch mehr Komfort und auch die Reichweite der Strecke ist höher. Es ist eben eine Geschmacksache und beides hat seine Vorzüge.

Das Wandern gibt einem zu verstehen, dass es nicht umsonst ist und man dafür auch etwas tun muss. Es ist extrem gut seinen Körper zu bewegen und auch seine Muskeln wieder zu spüren, die sonst seltener beansprucht werden. In einem Bus wird man zeitweise doch eher träge und bewegt sich nur vom Stuhl draußen zum Inneren des Busses.

In beiden Fällen, beim langsamen Autofahren und dem gemütlichen Wandern, finde zumindest ich die nötige Ruhe für meine Gedanken.

Wir finden den Mix für uns perfekt. Sich auch mal länger in der direkten Natur aufzuhalten und die Sterne durch den Schlafsack zu beobachten. Mit noch weniger auskommen und alles was man braucht mit seiner Muskelkraft zu transportieren. Nach dieser Wanderung wertschätzen wir wieder mehr die kleinen Dinge im Leben, z. B. unsere Matratzen und das kuschelige Bettzeug fühlen sich so gut an wie nie zuvor.

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